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was - was, wußte er selbst nicht recht; es war eineVermengung der zwei seinem geistigen Leben wesentlichstenBedürfnisse, der Stimme seines Weibes, der Berührungseines Vertrauten. Er stand ans, verließ sein Bett undzog gemächlich seinen alten Schlafrvck an, in welchem erzu komponiren gewohnt war. Er lächelte vergnügt, alsdie Ideen, welche sich ganz natürlich an dies Kleidungsstückknüpften, in seinem Gedächtuiß erwachten: er ging mitwankenden Schritten durch das Zimmer, »nd trat in daskleine Cabinet zunächst an seinem Schlafgcmach, worinseine Fran öfter zu Wachen als zu schlafen gewohnt ge-wesen war, wenn Krankheit sie von seiner Seite trennte.Das Gemach war leer und öde. Er sah sich nachdenklichnm, murmelte vor sich hin, und schritt dann ganz ordent-lich, mit geräuschlosem Schritte, durch die Gemächer desschweigenden Hauses, eines nms andere.
Endlich kam er in dasjenige, wo die alte Gianetta— treu haltend an ihrer eignen Sicherheit, wenn auchsonst an Nichts, sich in dem entferntesten Winkel des Hau-ses vor der Gefahr der Ansteckung wahrte. Wie er her-einschlüpste — mager, abgezehrt, mit unruhigen, ängst-lichen, forschenden Blicken ans seinen hohlen Augen,kreischte die Alte laut auf und siel zu seinen Füßen nieder.Er beugte sich über sie, fuhr mit seinen magern Händenüber ihr abgcwandtes Gesicht, schüttelte den Kopf undsagte mit hohler Stimme: „Ich kann sie nicht finden, wofind sie denn?"
„Wer, thenrer Meister? Oh, erbarmt Euch über