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1 (1842)
Entstehung
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101
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gesagt, sie solle ihn holen lasse», sobald eine so wichtigeVeränderung ctntreten würde.

Sie ging nach der Thüre nnd ries dem Weibs, dasman während Gianetta's angeblicher Krankheit bewogenhatte, ihre Stelle zn versehe»; aber die Micthlingin ant-wortete nicht. Sie eilte durch die Zimmer, sie zn suchen umsonst! die Miethlingsseele war von Gianetta's Furchtangesteckr und verschwunden. Was war zu thun? der Fallwar dringend der Doktor hatte erklärt, kein Augenblickdürfe versäumt werden, ihn zu Nathe zu ziehen; sie mußteihren Vater verlassen sie mußte selbst gehen! Sieschlich in das Zimmer zurück; die schmerzstillende Arzneischien schon wohlthätig gewirkt zu haben--die Augen desKranken waren geschloffen, und er athmete regelmäßig,wie im Schlaf. Sie stahl sich weg, zog den Schleier überdas Gesicht und eilte aus dem Hanse.

Nun hatte aber die Arznei nicht die Wirkung hervor-gcbracht, die sie zu haben schien; statt eines gesundenSchlafs hatte sie eine Art von leichter Schlaftrunkenheitbewirkt, in welcher der Geist, unnatürlich aufgeregt, znseinen gewohnten Beschäftigungen nnd Schauplätzen sichwandte, wo seine alten, vertranten Instinkte und Neigun-gen erwachten. Es war kein Schlaf es war kein De-lirium; es war jener tranmwache Instand, den das Opiumbisweilen hervvrruft, wo jeder Nerv zu einer zitterndenEmpfindlichkeit erwacht, und eine entsprechende Thätig-kcit und Lebhaftigkeit tm Körper erzeugt, dem er einefalsche, hektische Rüstigkeit verleiht. Pisani vermißte Et-