Erstes Kapitel.
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I» Neapel lebte und blühte in der zweiten Hälftedes vorigen Jahrhunderts ein ehrenwerther Künstler, Gae-tano Pisani mit Namen. Er war ein Mnfiker von großemGenius, aber von nicht sehr populärem Ruf; in allenseinen Composttioncn war etwas Launenhaftes und Phan-tastisches, was dem Geschmack der Mnsikliebhaber in Nea-pel nicht znsagte. Er war ein Freund von fremdartigenVorwürfen, die er mit Arien und Symphonien ausstat-tcte, welche in den Hörern eine Art Angst und Entsetzenerweckte. Die Namen seiner Stücke schon werden vermnth-lich einen Begriff von ihrer Beschaffenheit geben. Jchfinde z. B. unter seinen Manuskripten folgende Titel:„Das Fest der Harpyen," „Die Heren zu Benevento,"„Das Hinabsteigen des Orpheus in den Hades," „Derböse Blick," „Die Enmeniden," und manche andere, die