Druckschrift 
1 (1842)
Entstehung
Seite
67
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Fünftes Kapitel.

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Und jetzt, um diesen geheimnißvollen Zanoni zu be-gleiten, bin ich gcnöthigt, Neapel ein kurzes Lebewohlzn sagen. Steige hinter mir ans, Leser, steige hinter miraus setze Dich nach Bequemlichkeit zurecht. Ich -habedas Kiffen dieser Tage von einem Preten gekauft, der Be-haglichkeitliebt; es ist neu gepolstert worden, ausdrücklichfür Deinen Gebrauch. So, so, wir schweben empor! Sieh,wie wir hoch reiten! schau! sey ohne Furcht! Hippogry-phen straucheln nie; und jeder Hippogryph in Italienträgt ganz sicher ältliche Herren sich hinab auf die vor-nberfliegcnden Landschaften! Dort nahe bei den Rui-nen des alten Atella der Osker, erhebt sich Aversa, einstdie starke Feste der Normannen; dort schimmern die Säu-len non Capua, über dem Vulturnischen Strom. GrußEuch, Kornfelder und Weinberge, berühmt durch den altenFalerner! Gruß Euch, goldene Orangcnwälder von Moladt Gaeta! Gruß Euch, süßduftende Standen, und wildeBlumen, omnis oogia narium, die Ihr die Berggürteldes schweigenden Lantulä bekleidet. Sollen wir verweilenbei dem Bolscischcn Nnrur dem modernen Terraciua wo der hochragende Fels dasteht wie der Riese, der

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