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Siebentes Kapitel.
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Es war noch nicht ganz Mitternacht, als der Fremdenach Hause kam. Seine Wohnung lag in einem jenerungeheuren Gebäude, die man einen Auszug von Parisselbst nennen könnte. Die Keller gemiethct von Arbeitern,kaum einen Schritt von den Armen entfernt, oft von Ver-worfcncn nnd Flüchtigen vor dem Gesetz — oft von einemverwegenen Schriftsteller bewohnt, der, nachdem er unterdem Volk Lehren ausgcstrcut, die auf Umsturz aller Ord-nung zielten, oder den Charakter der Priester, der Mini-ster, des Königs aufs Gehässigste angriffen, sich unterdie Ratten zurückzog, uni der Verfolgung zu entgehen,welche die Tugendhaften bedroht — das Parterre einge-nommen von Läden und Buden — das Entresvl vonKünstlern — dic Hauptstockwcrke von Edclleuten, und dieBodenkammern von Taglöhncrn oder Grisetten.
Wie der Fremde die Treppen hinauf ging, streifteein junger Mann von äußerst uneinnehmender Gestaltund Gesichtsbildung, aus einer Thüre im Entrecht heraustretend, an ihm vorbei. Sei» Blick war verstohlen, finster,wild, «nd doch furchtsam ; das Gesicht des Menschen war