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mit Niemand Dich, meinen Erben, geringschätzen sollte,weil die Natur Dich verkürzt und mißgestaltet hat, wennich nicht mehr wäre. Du solltest Alles haben nach meinemTode. Konntest Du mir nicht noch einige Monate oderTage gönnen — ein Nichts für Deine Jugend, Alles wasmeinem Alter noch bleibt? Was habe ich Dir gethan?"
„Du hast so lange fvrtgelebt und wolltest kein Testa-ment machen."
„Non Vien! Non Ilion!"
„1"on0ieu/ Dein Gott! Narr! Hast Du mir nichtvon Kindheit an immer gesagt, es sep kein Gott? HastDu mich nicht mit Philosophie aufgesäugt? Hast Du mirnicht gesagt: Sep tugendhaft, sey gut, sep gerecht um derMenschheit willen, aber es gibt kein andere« Leben nachdiesem! Die Menschheit! warum sollte ich die Menschheitliebe»? Häßlich und mißgestaltet, sehen mich die Men-schen mit Hohn an, wenn ich durch die Straßen gehe.Was hast Du für mich gethan? Du hast mir, der ich derSpott dieser Welt bin, die Hoffnung auf eine andere ge-nommen! Gibt es kein anderes Leben? Gut denn, sobrauche ich Dein Geld, um mir dies wenigstens rechtbald möglichst zu Nutze zu machen!"
„Ungeheuer! Flüche treffen Deine Undankbarkeit,Deine —"
„Und Wer hört Deine Flüche? Du weißt, cs ist keinGott! Höre mich an! ich habe Alles zur Flucht vorbe-reitet. Ich habe meinen Paß: meine Pferde warten drau-ßen, unterlegte Pferde sind bestellt. Ich habe Dein Gold."