Druckschrift 
1 (1842)
Entstehung
Seite
86
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Lin Buch lag auf dem Tisch; eS war eine» von Vol-taire ; und das anfgeschlagene Blatt enthielt seine Be-hauptung und Beweis von dem Daseyn des höchsten We-sens. * Der Rand war bedeckt mit Anmerkungen, mitBleistift geschrieben, von der steifen, aber zitternden Handdes Alters, alles Versuche, die Logik des Weisen vonFerne!) zu widerlegen, oder lächerlich zu machen; Vol-taire ging dem Notenmacher nicht weit genug! Die Glockeschlug zwei, als man draußen den Laut von Schrittenhörte. Der Fremde setzte sich schweigend auf das äußersteGilde des Bettes, und dessen Vorhänge verbargen ihn,wie er so saß, dem Auge eines Mannes, der jetzt auf denZehen hereintrat; es war derselbe, der ihm auf der Treppebegegnet. Der Mensch nahm das Licht und näherte sichdem Bette. Der Alte hatte sein Gesicht in dem Kiffenbegraben; aber er lag so still, und sein Athem war so un-hörbar, daß dieser hastige scheue Blick des Schuldigen sei-se» Schlaf wohl für die Ruhe des Todes nehmen konnte.Der neue Ankömmling zog sich zurück, und ein grimmigesLächeln stog über sein Gesicht; er stellte das Licht wiederauf den Tisch, öffnete mit einem Schlüssel» den er ausseiner Tasche holte, den Schreibtisch und belud sich mitmehreren Rollen Gold, die er in den Schubladen fand.In diesem Augenblicke fing der Alte an zu erwachen. Errichtete sich auf, sah auf; er richtete seine Blicke nachdem Licht, daS jetzt nur schwach in seiner Dille brannte;

»Listoirs ite Seimi.