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„Feuer — Feuer — Feuer im Herzen, in den Ein-geweide» — ich brenne!"
„Wie lang ist es, daß Ihr gegessen habt?"
„Gegessen? Ich habe nur diese Brühe genommen.Da ist der Napf, Alles was ich seit sechs Stunden ge-nommen. Ich hatte sie kaum getrunken, als die Schmer-zen begannen." Der Fremde sah in den Napf; es warnoch etwas non der Brühe darin.
„Wer gab Euch das zu trinken?"
„Wer? Jean! Wer denn sonst? Ich habe keinenDiener — keinen! Ich bin arm, sehr arm, Herr. Abernein! Ihr Herren Aerzte kümmert Euch nicht um dieArmen. Ich bin reich! könnt Ihr mich heilen?"
„Ja, wenn es des Himmels Willen ist. Wartet nurrin paar Augenblicke."
Der alte Mann drohte schnell zu erliegen unter derraschen Wirkung des Giftes. Der Fremde begab sich aufseine Zimmer und kehrte nach wenigen Augenblicke» zu-rück mit einer Arznei, welche die augenblickliche Wirkungeines Gegengiftes hatte. Die Schmerzen ließen nach:die hohle und blaue Farbe der Lippen verlor sich; derAlte versank in einen tiefen Schlaf. Der Fremde zog dieVorhänge um das Bett, nahm das Licht und beaugen-scheinigte die Wohnung. Die Wände beider Gemächerwaren mit Zeichnungen von meisterhafter Trefflichkeit be-hängen. Ein Portefeuille war mit gleich vorzüglichenSkizzen angefüllt, aber diese letzteren behandelten größ-tentheils Gegenstände, welche das Auge erschreckten und