Druckschrift 
1 (1842)
Entstehung
Seite
83
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»on einer Aschenbläffe, und seine Züge arbeiteten krampf-haft. Der Fremde blieb stehen und betrachtete ihn mitnachdenklicher Miene, wie er die Treppen hinunter eilt«.Während er so da stand, hörte er ein Stöhnen von demZimmer her, dar der junge Mann eben verlassen; derLetztere hatte die Thüre mit hastigem Ungestüm zugewor-scn, aber wahrscheinlich ein Stück Brennholz hatte ge-hindert, daß ste sich nicht schloß, und sie war jetzt nur an-gelehnt; der Fremde öffnete ste und trat ein. Er gingdurch ein kleine«, gering meublirtes Vorzimmer, undstand dann in einem Schlafzimmer von schmutziger Aerm-lichkeit und Unbehaglichkeit. Auf dem Bett ausgestreckt,in Schmerzen sich windend, lag ein alter Mann; ein ein-ziges Licht erhellte das Zimmer und warf seinen kränklichen Strahl ans das durchfurchte, todtcnähnliche Gesichtdes Kranken. Keine Bedienung war da; er schien alleinseinem Tode entgegen gehen zu müssen.Wasser!" stöhnteer schwachWasser ich lechze ich brenne!" DerEingctretene näherte sich dem Bette, beugte sich über ihnund ergriff seine HandO, Segen über dich, Jean,Segen über dich!" sagte der Leidende;hast du den Arztschon mitgebracht! Herr, ich bin arm, aber ich kannEuch wohl bezahlen. Ich möchte noch nicht sterben, umdieses jungen Menschen willen." Und er setzte sich in demBette aufrecht und heftete seine trüben Augen ängstlichaus seinen Besuch.

Was sind Eure Klagen, Eure Krankheit?"

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