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überzeugend. Daß Voltaire größer seh als Homer, daswaren Wenige geneigt in Abrede zu stellen. Scharf warder aus die stumpfsinnige Pedanterie anSgegossene Spott,die alles Alte nothwendig erhaben findet.
„lind doch," sagte der einnehmende Marquis de —,als der Champagner tu seinem Kelche perlte, „noch lächer-licher ist der Aberglauben, der alles Unbegreifliche fürheilig hält! Aber die Intelligenz breitet sich ans, Cvn-dorcct; wie das Wasser findet fie den ihr gebührendengleichen Stand. Mein Haarkräusler sagte diesen Morgenzu mir: „Obgleich ich mir ein armer Kerl bin, Mon-seigneur, glaube ich doch so wenig als der feinste Herr vonStande!"
„Unstreitig, die große Revolution nähert sich ihremendlichen, vollständigen Abschluß — :r pas <lo xeant, wieMontesquieu von seinem unsterblichen Werk sagte."
Dann entströmten Allen — Schöngeistern und Edel-leute», Höflingen und Republikanern laute Weissagungendurcheinander, einstimmig nur in der sichern Erwartungder glänzenden Dinge, welche „die große Revolution"gebären würde. Hier ist Condorcet noch beredter alszuvor.
„Es ist durchaus nothwendig, daß der Aberglaubenund der Fanatismus der Philosophie Platz machen. Kö-nige verfolgen die Personen, Priester die Meinungen.Ohne Könige müsse» die Menschen ungefährdet, und ohnePriester müssen die Geister frei sehn."
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