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1 (1842)
Entstehung
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die letzten Grenzen des südlichen Landes der Liebe be-wacht? Fort, fort, und halte den Athem an, währendwir über die pontinischen Sümpfe hinfliegen. Traurigund verödet ist ihr Miasma für die Gärten, die wir über-flogen, was die faule Alltäglichkeit des Lebens dem Her-zen ist, wenn cs die Liebe hinter sich gelassen hat. ErnsteCampagna, du empfängst uns mit deinem majestätischenTrübsinn. Rom, Siebenhügclstadt! empfange uns, wiedas treue Gedächtniß den müden Wanderer empfängt;empfange uns mit Schweigen, unter Ruinen! Wo istder Reisende, den wir verfolgen? Gib dem Hippogry-phen Freiheit zu grasen; er liebt den AkauthnS, der umjene zerbrochenen Säulen sich schlingt. Ja, das ist derBogen des Titus, des Eroberers von Jerusalem dasdas Colosseum. Durch jenen zog der Triumph des ver-götterten KricgSfürsten, in diesem fiel der geschlachteteGladiator. Denkmale des Mordes, wie arm sind die Ge-danken, wie niedrig die Erinnerungen, die Ihr erweckt,verglichen mit denjenigen, welche zum Herzen des Men-schen sprechen ans den Höhen von Philä, oder bei deinen!einsamen Erdhügel, graues Marathon! Wir stehen unterUnkraut und Dornhecken, und langem, wallendem Grase.Wo wir stehen, herrschte Nero hier waren seine ge-würfelten Fußböden; hiermächtig im Himmel, ein zwei-ter Himmel" schwebte das Gewölbe seiner Dächer vonElfenbein hier Bogen an Bogen, Pfeiler an Pfeiler,schimmerte der Welt der goldene Palast ihres Gebietersentgegen das goldene Haus des Nero. Wie die Eidechse