Druckschrift 
1 (1842)
Entstehung
Seite
66
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Still!" versetzte Cetera,dasselbe ist auch von demCharlatan Caglioflro behauptet wurde» reine Fabeln.Ich will daran glauben, wenn ich diesen Diamanten zueinem Wisch Heu werden sehe. Uebrigcns (setzte er ernsthinzu,) betrachte ich diesen erlauchten Signur als meinenFreund; und ein Wort gegen seine Ehre oder seinen Rufgeflüstert, wird in Zukunft so viel sehn wie eine Belei-digung gegen mich selbst."

Cetora war ein gefürchteter Fechter und hatte seineStärke in einem ganz eigenthümlichcn, gefährlichen Ma-noeuvre, womit er selbst die Mannigfaltigkeit der stoccatabereichert hatte. Der ernsthafte Herr, wie angefochtcnimmer um das geistliche Heil dcö Grafen, hatte doch auchgleiche Sorge für sein eignes leibliches Wohl. Er be-gnügte sich mit einem Blicke des Mitleids, und durch denVorbau sich wendend, stieg er die Treppen zn den Spiel-tischen hinauf.

Ha, ha!" sagte Cetora,unser guter Loredano istneidisch auf meinen Diamanten. Ihr Herrn, Ihr speistheute Nacht mit mir; ich versichere Euch, ich sah nie eineangenehmere, geselligere, und unterhaltendere Person, alsmeinen theuern Freund, den Signor Zanoni."