Druckschrift 
1 (1842)
Entstehung
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seinem Geburtsort, seiner Abkunft, oder, was noch wich-tiger, von seinen Gütern wüßte."

Das ist wahr; aber er kam an in einem trefflichenSchiffe, das, so sagen sie, sein eigen ist. Seht nein,von hier aus kann man es nicht sehen aber dort liegtes in einer Bucht vor Anker. Der Bankier, mit welchemer verkehrt, spricht mit scheuer Ehrfurcht von den Sum-men, die ihm zur Verfügung stehen."

Woher kommt er?"

Von einem Seehafen im Orient. Mein Kammer-diener erfuhr von Matrosen auf dem Molo, daß er vieleJahre im Innern von Indien gelebt habe."

Ha; ich habe mir sagen kaffen, daß dort die LeuteGold auflescn wie Kieselsteine, und es gebe Thäler, wodie Vögel ihre Nester von Smaragden bauen, um di«Motten anzulocken. Da kommt unser Fürst der Spieler,Cetera; gewiß muß er schon mit einem so reichen Cava-lier Bekanntschaft gemacht haben; er hat die Anziehungs-kraft fürs Gold, wie der Magnet fürs Eisen. Nun, Cetora,was für frische Neuigkeiten von den Dukaten des SignorZanont?"

Oh!" sagte Cetera nachlässig hinwerfend,meinFreund"

Ha, ha! hört nur! sein Freund!"

Ja; mein Freund Zanoni geht auf eine kurze Zeitnach Rom; wenn er zurückkommt, hat er mir versprochen,einen Tag festzusetzen, mit mir zu speisen, und dann willich ihn mit Euch und der besten Gesellschaft von Neapel