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von Steinen und Gebäuden, von der Natur und von denMenschen, ist sein Leben Ein Kampf ums Licht gewesen;— ums Licht, das für dieß Leben Nothwendigkeit undPrinzip ist; Ihr seht, wie er sich gewunden und gekrümmthat, wie er, auf einen Punkt, auf eine Schranke stoßend,mit Stamm und Zweigen sich am Ende zum klaren Him-mel durchgcruugeu und gearbeitet hat. Was hat ihn er-halten trotz aller Ungunst der Geburt und der Umstände?warum sind seine Blätter so grün und schön wie der Rebehinter Euch, die mit allen ihren Armen den offnen Sonnen-schein fassen kann? Mein Kind, vermöge eben des In-stinktes, der zum Ringen antrieb — weil das Mühen undStreben nach dem Licht endlich ans Licht sich durchrang.So, wenn man mit einem tapfcrn Herzen, trotz allenwidrigen Zufällen, trotz Kummer und Schicksal, sich nachder Sonne kehrt, nach dem Himmel strebt — das ist es,was dem Starken Einsicht und dem Schwachen Glück ver-leiht. Ehe wir uns wieder sehen, werdet Ihr trübe undthränenschwere Augen zu diesen ruhigen Zweigen erhe-ben , und wenn Ihr die Vögel darin singen hört, und denSonnenschein durch Felsen und Giebel dringen seht, ummit ihren Blättern zu spielen, dann beherzigt die Lehre,welche die Natur Euch ertheilt, und strebt durch Dunkelzum Lichte!"
Mit diesen Worten schritt er langsam weiter, ließViola verwundert zurück — schweigend — betrübt überseine dämmernde Prophezeiung bevorstehenden Nebels, unddoch, in ihrer Vetrübniß erfreut. Unwillkürlich folgten