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1 (1842)
Entstehung
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blaß und stumm vor dem strengen, kalten Heer dieser zahl-losen Augen.

In diesem Augenblick, wo das Bewnßtseyn selbst siezu verlassen drohte, gewahrte sie, als sic einen scheue»,flehende» Blick über die stumme Menge htnschweife» ließ,in einer Loge nahe bei der Bühne ein Angesicht, das anseinmal, wie ein Zauber, auf ihr Gemüth eine nie zuerklärende und «»vergeßliche Wirkung hcrvorbrachtc. Eswar ein Gesicht, das eine unklare, sie umschwebende Er-innerung erweckte, als hätte sic es schon in jenen wachenTräumen gesehen, welchen sic von Kindheit an nachzu-hängen gewohnt gewesen, Sic konnte ihren Blick nichtabweudcn von diesem Gesicht, und wie sie darnach schaute,schwand die Angfl und Kälte, welche sic zuvor ergriffen,wie Nebel vor der Sonne,

In dem dnnkcln Glanz der Augen, welche den ihrigenbegegneten. lag in der That so viel zarte Aufmunterung,so viel wohlwollende und thcilnehmende Bewunderung,so viel Erwärmendes, Belebendes, Nervenstärkendes, daßjeder Schauspieler oder Redner, der je einmal den Ein-druck empfunden hat, den ein einziger, tiefgefühlter undfreundlicher Blick unter einer Versammlung, welche an-geredet und gewonnen werden soll, ans das Gemüth macht,leicht den plötzlichen und begeisternden Einfluß sich erklä-ren kann, welchen das Auge und das Lächeln des Unbe-kannten auf die Debütantin ansübte.

Und während sie noch hinschaute, und die Wärme

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