Druckschrift 
1 (1842)
Entstehung
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Eindrücke und Gefühle des Publikums, wurden selbst un-ruhig und verlegen, und ließen in der Energie und Prä-cision nach, welche allein der grotesken Musik den Siegverschaffen konnten.

In jedem Theater gibt es immer viele Nivale einesneuen Autors, eines neu aufstrebenden Künstlers einePartei, die immer uumächtig ist, so lang Alles gut gehl,aber ein gefährlicher Hinterhalt, im Augenblick wo einZufall de» Marsch auf das Ziel des Triumphes zu in Ver-wirrung bringt. Ein Zischen erhob sich; zwar beschränktecs sich auf Wenige, aber das bedeutsame Verstummenalles Applauses schien den bevorstehenden Augenblick zu.weissagen, wo das Mißfalle» ansteckend werden würde.Ein Hauch konnte die drohende Lawine in Bewegung setzen.In diesem kritischen Augenblick tauchte Viola, die Sire-neukönigin, zuerst aus ihrer Mcereshohle hervor. Als siegegen die Lampen vertrat, machte die Neuheit ihrer Lage,die frostige Fühllosigkeit des Publikums, das im Anfangnicht einmal durch den Anblick einer so eigenthümlichenSchönheit aufgeregt wurde, das Geflüster der übelwollen-den Sängerinnen ans der Bühne, das Flimmern derLichter, und mehr, weit mehr als alles klebrige, das jüngst-entstandenc Zischen, das sie in ihrem Versteck vernommenhatte, das Alles machte ihre Kräfte erstarren und lähmteihre Stimme. Und statt der großen Anrufung, in welchesie hätte hastig ausbrechcn sollen, stand die königlicheSirene, wieder in das zitternde Mädchen umgewandelt,