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kostbare — seine unerkauste — seine nicht veröffentlichte,nicht zu veröffentlichende und unvergängliche Oper: „DieSirene." Dieß große Werk war der Traum seiner Jugendgewesen — die Geliebte seiner Mannesjahre; im vorge-rückteren Alter „stand sie neben ihm, wie seine Jugend."Umsonst hatte er gerungen, sie der Welt hinzustellen.Selbst der sanfte, uneifersüchtige Paesiello, der Kapell-meister, schüttelte sei» mildes Haupt, als der Musikerihm eine Probe aus einer der erschütterndsten Scenenmillhcilte. Und doch, Paesiello, obgleich diese Musik ab-weicht von Allem, was Duranie dich nachcifcrnd erstrebenlehrte, doch mag — aber Geduld, Gaetauo Pisani! —erwarte deine Zeit und halte deine Violine gestimmt!
So sonderbar es dem schöneren Theil meiner Lesererscheinen mag, dieser groteske Mann Halle doch auchjene Bande geknüpft, welche von gewöhnlichen Sterbli-chen gern als ihr ausschließliches Monopol betrachtetwerden — er war verheirathet und hatte Ein Kind. WaSnoch seltsamer: seine Gattin war eine Tochter des ruhi-gen, nüchternen, nnphantastischen Englands; sie war vieljünger als er; sie war sanft und blond, mit einem holdenenglischen Gesicht; sie hatte ihn ans freier Wahl gehei-ratet, und (werdet Ihr es glauben?) sie lieble ihn auch.Wie sie dazu kam, ihn zu heirathen, oder wie dieser scheue,ungesellige, grillenhafte Mann je wagte, einen HeirathS-ontrag zu machen, kann ich nur mit der Gegenfrage be-antworten, wie Ihr, wenn Ihr Euch nmscht, mir erklärenwollt, wie die Hälfte der Männer und Weiber, di« Euch