Druckschrift 
4 (1841)
Entstehung
Seite
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sonderte unter der Gruppe heraus das aschfarbene, lei-chenhafte Angesicht des bebenden VerrätherS. Btrnie warvom Tisch aufgesprungen er war unterwegs nach der ge-heimen Thüre sein Gesicht, über die Schulter rückwärtsgewandt, begegnete dem Auge des Hauptmanns.

Teufel!" brüllte Gawtrep mit seiner schrecklichenStimme« die das Echo des Gewölbes von allen Seitenzurückwarfgab ich Dir nicht meine Seele Preis, da-mit Du Dich nicht zu meinem Tod verschwürest? HörtIhr es! so sterben meine Sklaverei und alle unsre Ge-heimnisse!" Der Knall der abgefeuerten Pistole verschlanghalb das letzte Wort, und mit einem einzigen Stöhnensank der Verräther, durch das Htrn geschossen, zu Bodennieder dann trat eine schauerliche Todesstille ein, wäh-rend der Rauch langsam an der Decke des trübseligenGewölbes sich hinwälzte.

Morton sank aus seinen Stuhl zurück und bedeckte sichdas Angesicht mit den Händen. Das letzte Siegel war aufdas Schicksal des Mannes des Verbrechens gedrückt;die letzte Woge in der entsetzlichen, geheimnißvollen Fluthseines Verhängnisses hatte seine Seele an die Küste ge-worfen, wo es keine Rückkehr mehr gibt. Vergeblich warenjetzt und von Stund an die Laune, das gesunde Gefühl'die freundlichen Gesinnungen und Aufwallungen, die gesel-ligen Triebe und Talente, welche diese stahlkräftige Gestaltmit einem gefährlichen Zauber umkleidet, welche die Hoff-nung auf endliche Reue, auf Versöhnung noch in dieserWelt, genährt hatten. Die Stunde und die Umstände