Druckschrift 
4 (1841)
Entstehung
Seite
44
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und sich umschaute, da drängte sich auf einmal seiner Er-innerung jener schreckliche und verhängnißvolle Abend auf,wo er hoffnungslos, freundlos, verzweifelt, den Miethlingseines Oheims um ein Almosen angesprochen hatte, mitall den Gefühlen, die damals ( in seiner kurzen Erzäh-lung gegen Gawtrey hatte er sie nur leicht und unvoll-ständig berührt) in seiner Brust in schwarzer Gährunggetobt, ihn zu seinem dann ausgeführten Entschluß ge-drängt, und ihn auf die unheilvolle Freundschaft des Man-nes angewiesen hatten, dessen Führung er schon damalsvoll schlimmen Argwohns mißtraute. Der Ort hatte inden beiden Städten eine gewisse Aehnlichkeit und Neber-einstimmung; dort hatte seine Verzweiflung am mensch-lichen Schicksal ihren Gipfel erreicht dort hatte er ge-wagt, die göttliche Vorsehung zu vergessen, und hatte seinGeschick in seine eignen Hände genommen; auf der erstenBrücke hatte er seinen Entschluß gefaßt, auf der zwei-ten stand er voll Entsetzen über den Ausgang! standda, nicht minder arm nicht minder gedemüthigt eben-so in Schmutz und Lumpen; aber trug er den Sinn undKopf noch so hoch? war sein Auge noch ebenso furchtlos?war sein Gewissen noch so rein, seine Ehre noch so unbe-fleckt? Diese steinernen Bogen, diese dazwischen hinströ-menden Flüsse schienen ihm jetzt eine mystischere und sinn-bildlichere Bedeutung anzunehmen, als welche nur aufdie äußere Welt Bezug hat es waren die Brücken überdie Ströme seines Lebens. Zn so verworrene und däm-mernde Gedanken war er Vertieft, daß er durch das Chaos