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Asmodeus aller Orten : eine Erzählung
Entstehung
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Namen nicht mit gebührendem Herenaceent ausspreche!ich bin so eben jenem Bienenkörbe Londons entflogen, inwelchem ich einen fleißigen Mitarbeiter abgab, und soweit mir Muße zum Beobachten blieb, nahm ich wahr,daß des ganzen Schwarmes großes Geschäft ein Haderzwischen den Arbeitsthieren und den Drohnen ist. Gewißaber, o Kosem, ist, nm von metaphorischer Redeweiseabzulaffen, und schlichtweg zu sprechm, gewiß aber ist indem Aussehen der gegenwärtigen Dinge Vieles, was denmenschlichen, nichtherenmeisterlichen Beschauer belustigt,überrascht und entsetzt. Zuvörderst sehe ich eine bedeu-tende Anzahl hübsch aussehender, hochnäsiger und prun-kend gekleideter Leute, die zu ClubbS und Soireen gehen,als obste in der friedvollsten Zeit der Welt lebten; den-noch ist an ihnen eine Wandlung oder doch ein Anflugvon Wandlung wahrzunehmen. Es entsetzt sie, daß An-dere, die nicht zu ihrer Caste gehüren, sondern tief unterdieser zu stehen pflegten, angefangen haben, zu denken,und so nach Selbstständigkeit zu ringen. Dadurch erman-geln die Belustigungen der Vornehmen des Systems, vonwelchen: dieselben ehemals durchdrungen waren, so daßsie gestört, zersplittert erscheinen, ohne daß sie unausge-setzt gehegt oder verfolgt würden. Die Oper kränkelt,die Bälle sind fade und langweilig, tonangebende Damensehen sich mehr der Menge gleichgestellt, die Dynastie derModegecken und Pflastertreter ist ihrem Erlöschen nahe;mit einem Worte, die Schlenderer und Schlecker aus denseiderauschenden Zirkeln fangen an zu wittern, daß eine