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Asmodeus aller Orten : eine Erzählung
Entstehung
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Während wir so plauderten, sahen wir de!« Herzogvon Wellington vorüberfahrcn.

Mögt' ich doch wissen," sagte der Teufel,wasjener Mann von der menschlichen Natur denkt. Unteruns, ich glaube, daß er sie von Herzen verachtet. Einesmnß er verachten, und das ist die Bvlksmcinnng. Hcntangebetet, morgen ausgezischt heut vergöttert, mor-gen mit Rübenkraut geworfen hcufvon dcrVvlksgunstmit einem prächtigem Hause beschenkt, dessen Fenster ihmmorgen vom Vvlksunwillcn eingeworfen werden; kannein solcher Mann die wohl achten, die in der einenStunde eitel Götzendiener, in der andern eitel Verfluch»sind? Unmöglich! denn er muß wissen, wie er selber stetsderselbe war, derselbe wenn er ansgczischt, derselbe wenner angejubclt ward. So bleibt ihn« nur die Wahl, ober seiner Landsleute Mangel an Beständigkeit oder anErkennnngsvermögen verachten soll."

Scnvr Don Asmodeo," versetzt' ich,Ihr sprechtals ein spanischer Teufel sehr gelehrt, habt jedoch füreinen Engländer nicht Tiefe genug. Das Volk hat all-wcg Recht. Sobald der Mann der Sache des Volksdiente, oder sobald das Volk sich cinbildete er habe esgcthan, so gab es sich dankbar. Hemmte oder störte erdie Sache des Volkes, so ward cs unwillig. Voila dieeinfache Ansicht des Falles."

Es heißt eben nicht der Menschheit das Wort reden,wenn sich für sie keine bessere Entschuldigung als ihreEigensucht beibringen läßt," entgcgnete mir der Teufel.