Du, Du durch und durch philosophischer Teufel, daßnichts in der Welt dem Eigennütze in höchster Potenzgleichkommt. Sv denke ich denn mit Dir den für michmöglich vorthcilhaftesten Vertrag abznschließen. WillstDu mir derselbe Cicerone und Gefährte sehn, der Dudem Don CIcvfas wärest? Ich leide an Anfällen vonNiedergeschlagenheit — bedarf eines nnterhaltcnden Ge-sellschafters — bin den Weiber» zu zerstreut, den Män-nern zu grämlich; doch könnte ieif, anein' ich, ganz an-genehmen Umgang mit einem höflichen Teufel pflegen."
„Alles, was ich dem Don EleosaS war, will ichDir auch seyu; ja, ich kann Dir mehr sehn, als wasich dem Dvn Cleofas war; denn Don Clevfas war einmüsflgcr junger Mensch, ein lnmpiger Student, der sicheben klug genug zu Liebeleien gab. Er würde unver-mögend gewesen seyu, nur die Hälfte der Gesichte zuverstehen, die ich ihm gern gezeigt hätte; und wasmeine Gespräche 'mit ihm betrifft, so verdanken sie al-les ihnen inwöhnende Verdienst einzig und allein jenemwitzigsten aller Horcher hinter den Wänden, der sichLe Sage nannte'; Du aber, Freund, -bist just Einer —nun, nun Du brauchst über Dein vornehmes Talentnicht zu erröthen —' bist just Einer, den zu belehren mirVergnügen gewähren würde. Die Vergangenheit, dieGegenwart, die Zukunft, diese Welt, einen großen Theilder anderen, Alles,was jetzt lebt. Alles was je gelebthat, kann ich auf dein Gebot Dir zeigen. Ja, wennDu Muth dazu hast, können wir gelegentlich einen Ab-