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Asmodeus aller Orten : eine Erzählung
Entstehung
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dem Lande besuchen, die sie niemals zu sich in ihreStadtwohnungen einladen."

Sie sind unhöflich, Monsieur Satan ',!« b» ton?Doch denke ich, wir Leute ans Erden können ganz be-haglich ohne Euch leben/'

Bah!" versetzte der Teufel.Du willst dadurchzu verstehen geben, daß Ihr ohne uns nicht gequältwerden könnt. Abgeschmackt, das! Eure eigenen Leiden-schaften quälen Euch; sie sind unsere Abgeordneten, undwährend Ihr in Eure» Regionen unten glaubt, daß wirEuch peinigen, sitzen wir ruhig in unseren Gesclischaft-sälen nnd spielen ' runzw ot »nir/ ohne weiter an Euchzu denken. Neid, Eifersucht, Haß nnd Reue treibenohne unsere Mitwirkung Teufelei genug mit Euch. Dochgenug dieser Verhandlung. Die Zeit drängt. Wisse, ichbin der Teufel Asmodeus, dessen Abenteuer mit DonClcofas Dir gewiß bekannt sind. Damals hatte ich dasVergnügen Deine Bekanntschaft zu machen."

Tenor Don Asmodeus," sagte ich, indem ich denTeufel etwas hitzig unterbrachSie erzeigen mir zuviele Ehre. Ich habe der Sorgen und Widerwärtigkeitenim Leben genug gehabt, um alt an Ueberdruffc zu sehn,-doch was schlechtweg die Jahre, die zu zählende oder zumessende Zeit betrifft, so bin ich nicht völlig so alt, alsSie andenten mögten ' 8aore üinnire!' Ihrem Ermessennach, müßte ich ja etwa hundert und nennundfünfzigJahre alt sehn."