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selben licbhatte, so ward sie mit deren Schwierigkeitendadurch vertraut, daß sie zu ihrem Vater iu einer Spracheredete, die ihr unaussprechlich Werth geworden war. Denjungen Fremdling aber entzückte cs, zu hören, wie jenesanfte und melodische Stimme, mit ihrem zitternden ita-lienischen Accent, Musik in die nervige und männlicheRedeweise seines Mutterlandes trug. Kaum wußte cr sichselber Rechenschaft davpn zu geben, wie eine gewisse zarteund absonderliche Thcilnahme an dem Geschicke diesesseltsamen und bezaubernden Kindes in ihm aufstieg — ab-sonderliche und nicht leicht zu entziffernde Theilnahme,eben weil sie nicht gänzlich die Thcilnahme war, die wirfür ein einnehmendes Kind zu hegen pflegen, und die dabeidoch keine eigennützige oder gar düstere Triebfeder hatte.Wäre Wahrheit in der Wissenschaft der Sterne, so mögt'ich meine», diese hätten ihm gesagt, des Kindes Schicksalwäre verwandt mit dem seinigen, und daß in dieser Ucber-zeugnng sich der Neigung, die cr für die Tochter seinesFreundes fühlte, etwas Geheimnißvolles und außerge-wöhnlich Zartes bcigeselltc.
Der Engländer selbst neigte sich in seinem Charakterdem Romantischen zu. Er war Antvdidact, und durch seinezwar regellosen, jedoch oft tiefen Studien war seinemGeiste eine schwärmerische und »»heilsame Richtung ver-liehen worden. Seine Imagination maßte sich Herrschaftüber seinen Verstand an, und es war hinreichend, die el-ftere zu fesseln, um ihn zu bewegen, sich ganz und gar ir-gend einem Treiben so lange hiuzngebcn, bis seine natür-