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2 (1840)
Entstehung
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dinm — ein Studium, dessen eigentliche Natur ihn täg-lich untauglicher für die Zwecke des DascynS machte. Miteinem Wart, er las in den Stcruen, er glaubte an die ge-heime und träumerische Wissenschaft, Astrologie genannt.Zum Bildhauer erzogen, hatte er sich frühzeitig nach Romgewendet, um sich daselbst für seine Kunst zu begeistern;allein mit ihm dahin gezogen war das düstere, brütendeGcmnth seiner nordischen Abkunft. Die Gebilde der klassi-schen Welt, die klaren, kalten und schönen Gottheiten, de-ren Naturen sowohl ats deren Gestalten besonders geeig-net sind , sich in Mariner darstellcn zu lassen, sprachenVvlkmans vornrtheilvolle und düstere Imagination nurwenig an. Anhängig dem Aberglauben und dem Krke-gerthuttl seines Norden weckten die Lieblichkeit und Ma-jestät der südlichen Knnstschöpfniigcn in ihm nur das Ver-langen, die Grundsätze, nach denen diese geformt waren,ans die Verkörperung jener ernsten Visionen anzuwcnden,die nur in seinen hagcrn und unklaren Phantasien hcrvor-gernfen werden konnten. Diese Richtung seiner Begeiste-rung schützte ihn mindestens vor dem größten Gebrecheneines Verehrers der Künste, nämlich vorder — Alltäg-lichkeit. Volkman war kein knechtischer und fader Nach-bildner; seine Fehler sogar stellten sich als feierlich undgebietend heraus. Ehe er jedoch zu jener Erfahrung gelangtwar, durch die allein das Genie sich vervollkommnenkann, wurden seine natürlichen Anlagen ans eine ganzandere Bahn geleitet. Während einer Krankheit, dieihn hinderte, sich seiner Kunst zu widmen, war er zu-