Herzogin von Danbigny sich einladen, ober Ablehnungerhallen soll/'
Mrs. Trevor nahm die Einladung aie — Lady Dcl-ville ward zornig über alle Maßen. Nimmer hat eineWciberznngc sich so bitter auf Kosten der frechen LadyEryingham vernehmen lassen, als Lady Delvilles Zungees jetzt that. Innerlich ärgerte sich Lady Delville unbe-schreiblich; znm erstcnmale in ihrem Leben fühlte sicsich verletzt, nicht in eine Gesellschaft gebeten zu seyn;und da es sie verletzte, nicht hingehen zu sollen, branntesie vor Verlangen hinzngehen.
Der nächste Abend kam heran. Crpinghams Hanswar nicht groß, eignete sich aber trefflich für jene Art vonGesellschaft, die von der schönen Herrin desselben cingela-den worden war. Statuen, Büsten, Gemälde, Bücher,die in den Zimmern umher verbreitet oder geordnet wa-ren, lieferten Stoff zu intellectueller Unterhaltung, oderverliehen doch der Assembler einen intelleetnellcn Anstrich.
Etwa hundert Personen waren anwesend — dasAuserlesenste was die Zeil bieten konnte: Musiker, Ma-ler, Schriftsteller, Redner, modische Herren und schöneDamen, Herzoge und Prinzen. Eines jedoch war un-erläßlich nothwendig um ihnen Zutritt zu verschaffen,nämlich liberalen Meinungen anznhängen. Kein Tory,wie weise, beredt oder beliebt er auch seyn mogtc, würdeeinen Sesam zu diesen Sälen habe» erlangen können.
Constanze hatte nie liebenswürdiger, nie so einneh-mend als an diesem Abend geschienen. Ihre sonstige Kälte