Druckschrift 
2 (1840)
Entstehung
Seite
28
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verschmitzte Empfindsamkeit dnrchdringt seine Maral undsein System. Oeftere Aufregung nnd die ihr falzendeAbspannung; die lleberzeugnng vv» dem Thörichten allesTreibens; die Fadheit des ganzen Lebens: die Hohlheitaller Liebe; die Treulosigkeit aller Verbindungen; derMißglaubcn gegen jeglichen Werth — all diese Falzen,die ein vergeudetes Daseyn für einen denkenden Geist her-vorbringt, lasten etliche ausgezeichnete Charaktere unterso vielen verwerflichen Charakteren hervorragen. Siewurden der höchst anziehende Stoff einiger französischerProsaiker und mehrerer der blendendsten Verse LordByrons.

Diese Geistesrichtnng Saville's war es, wodurchbesten Unterhaltung für Gvdvlphi» in seiner derzeitigenGemüthsslimmnng besonders angenehm gemacht ward , sodaß Perey derselben aus eigenen Regungen einen Zauberbeilegte, den che in der Wirklichkeit keineswegs besaß;denn wie ich in Godolphin darthun werde, ans welcheIrrwege das Gcmüth eines Mannes von Genie durchdas Treiben eines leichtfertigen nnd weltlüstcrnen Lebensgeführt wird, so zeige ich in Saville nur, welche Wir-kung dasselbe auf einen Mann von Verstand hcrvvrbringt.

„Du wirst doch heut mit mir essen — Punkt achtUhr?" fragte Saville, als Godolphin Weggehen wollte.Ich denke, ich kann Dir einen angenehmen Abend ver-sprechen. Die Lincilini, und Deine alte Flamme, dieliebe kleine Fanny Millinger, kommen auch; und an derenStatt bons-mots zu schwatzen, habe ich den alten Stracey,