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2 (1840)
Entstehung
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die auch die mir dazu mangelnde Macht besitzen: die nichtblas Ihr Geschick theilen, sondern dasselbe glücklicher wen-den werden. Gehen Sie, und liegt Sänftignng und Trostfür Sie darin, so glauben Sic, daß ich gegen IhrenEdclmnth und Ihre Liebe nicht unempfindlich bin. Meinebesten Wünsche, meine brünstigsten Gebete, meine thencr-stcn Hoffnungen werden mit Ihnen sehn."

Geblendet durch ihre Thräncn, niedcrgebcugt durchihre Empfindungen war Constanze dennoch sie selbst. Sieerhob sich, sic rang ihre Hand aus der Hand Godvlvhinslos, nnd wendete sich, um das Zimmer zu verlassen.Godolphin aber, der immer knieete, faßte des MädchensGewand, und hielt sie zart, aber doch mit Erfolg, zurück.

„Zerstören Sie nicht," sprach der Jüngling, „miteinem Male ein Bild, das Sic selbst entwarfen. Sieschilderten mir sich als eine Sänftigcrin, Führen» undTrösterin. Sic können dies Alles mir schul ja, ja. Siekönnen es. Sie kennen mich noch nicht, Constanze : lassenSic mich einige Worte zu meinen Gunsten reden. BisherHab' ich den Ruhm gemieden, nnd bin dem Ehrgeiz aus-gewichcn, ras Leben hat mich so kurz, und Alles, was selbstder Ruhm gewinnt, mich so ärmlich gedünkt, dass ich keineArbeit des Preises einer einzigen Stunde des Vergnügensund-des Genusses Werth erachtete. Für Sie entsag' ichwillig dieser Richtschnur. Für mich begehr ich keineEhrenstelle: um Ihretwillen will ich nach jeglicherringen. Keine Mühwaltung soll mir zu beschwerlich sehn,kein Vergnügen mich von derselben ablenken. Ich will