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2 (1840)
Entstehung
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er einbüßen würde, wenn er Constanzens Hand erhielte;er dachte nur im Eifer feuriger, wahrer hiebe an Con-stanze. Es war, als vb die Welt »nr ans dem kleinenFlecke bestände, ans welchem Constanze athmete und sichbewegte. Armnth, Entbehrung, Mühsal, Austauschseiner bisherigen Lebensweise und Gewohnheiten gegen diedes erwerbenden Strebens und der Selbstverleugnung —auf dies Alles blickte er nicht blos mit Gelassenheit, son-dern mit Triumhh hin.

„Ist Constanze nur mein!" sagte er zu wiederhvlten-inalcn, und jedesmal drangen ihm ihre Worte: „KeineHoffnung — keine!" schneidend durch das Herz, und dannknirschte er angstvoll mit den Zähnen und murmelte —„Ach, sic wird ja nimmer — nimmer mein scyn!"

Inzwischen kehrte gegen die Mittagszeit sein sonstigesVertrauen ihm einigermaßen wieder. Es war ihm theil-weisc gelungen, die ersichtliche Bedeutung jener Wortehinwcgznvernünfteln, nnd er ging aus dem Garten, inwelchem er durch die frische Luft sein geistiges Fieberabznkühlcn gesucht hatte, hinauf in das Zimmer, miteinem zwar bangen Gefühl des Zweifels, jedoch ohneNiedergeschlagenheit oder Verzweiflung.

Das Wetter war traurig nnd düster. Ein langsamerRegen fiel, nnd ringendes Gewölk, das den Himmel über-zog, schien schwer hangen bleiben zu wollen, als ächze esunter dem Fluche, auch nicht von dem leiseste» Wind-hauche berührt, viel weniger vertheilt zu werden; so daßes durch Jdeenverbindungen, denen der Mensch oft verge-