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lösen, die Erde wie ein Blatt cinschrumpfcn; aberrund um den Kreis der Ewigkeit läuft das Rad desLebens — unvergänglich, unendlich! und wie die Erdevon der Sonne, so trinkt die Unsterblichkeit ihr Glückans der Tugend, die das Lächeln auf dem AntlitzGottes ist! Besuche mich denn, Sallust! bring dieSchriften eines Epiknrge, Pythagoras, Diogenesmit; mache Dich auf eine Niederlage gefaßt, undlaß uns in den Hainen der Akademie unter einemsicherem Führer, als unfern Vätern je gegönnt war,das große Problem der wahren Zwecke des Lebensund die Natur der Seele erörtern.
Jone — bei diesem Namen schlägt mein Herznoch jetzt! — ist an meiner Seite, während ich schreibe;ich erhebe die Augen und fle treffen auf ihr Lächeln.Das Sonnenlicht zittert auf den Hymcttus, und inmeinem Garten hör' ich das Summen der Frühlings»bienen. Ob ich glücklich sey, fragst Du? Was kannRom mir geben, das Dem gleich käme, was ich inAthen besitze! Hier erweckt Alles die Seele und hauchtsie mit Liebe an: — Bäume, Wasser, Berge, Him-mel gehören Athen, Per auch in der Trauer nochschönen Mutter der Pocffe und Weisheit der Welt.In meiner Halle sehe ich die Züge meiner Ahnen inMarmor. Im Keramikus überschau' ich ihre Gräber.In den Straßen tritt mir die Hand des Phidias, dieSeele des Periklcs, HarmodiuS, Aristogeiton entge-gen ; — sie sind überall, und in unfern Herzen, indem meinen wenigstens, sollen sie nie untergehcn!
Bulwer's Romane. XXXVI. 8