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6 (1836)
Entstehung
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ödung, die um jene furchtbaren Trümmer schweben,abgeschüttelt. Unsere geliebte, der Erinnerungtäglich zurückgerufene. Nydia! ich habe ihremSchatten ein Grabmal errichtet und sehe es täglichvom Fenster meines Zimmers aus. Es hält einezärtliche Erinnerung, eine nicht unangenehme Trauerin mir lebendig, der gebührende Zoll für ihre Treueund ihren geheimnißvollen, frühzeitigen Tod. Jonepflückt die Blumen und meine Hand windet sietäglich »m die Urne. Nydia war eines Grabs inAthen würdig.

Du sprichst von der anwachscnden Sekte derChristiancr in Rom. Sallust, Dir kann ich meinGeheimniß anvertranen: ich habe viel über diesenGlauben nachgedacht ich habe ihn angenommen.Nach der Zerstörung Pompeji's traf ich noch einmalmit Olinth zusammen, der nur für kurze Zeit gerettetwar, und bald nachher als ein Märtyrer seinesunbezähmbaren Eifers fiel. Er zeigte mir in meinerErrettung von dem Löwen und aus dem Erdbebendie Hand des unbekannten Gottes! Ich hörteglaubte betete an! Auch meine mehr als je ge-liebte Zone hat sich zu diesem Glauben gewandteinem Glauben, Sallust, der Licht über diese Weltausströmt, während er für die nächste, wie einefinkende Sonne, seine volle Glorie vorbchält! Wirwissen, daß wir der Seele, wie hier dem Leibnach, für ewig mit einander verbunden find I Jahr-hunderte mögen dahin rollen, unser Staub sich auf-