Achtes Kapitel.
Arbaces begegnet Glaukus und Jone.
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Wie Menschen in einem Kerker nach einer Ocff-nung tappen, setzten Jone und ihr Geliebter ihrenunstchern Weg sort. In den Momenten, wo die vul-kanischen Blitze über den Straßen weilten, warensie im Stand bei dieser furchtbaren Leuchte ihreSchritte zu leiten; allein der Anblick, der sich ihnendann jedesmal darbot, taugte eben nicht zur Ermu-tigung oder zur Erleichterung ihrer Herzen. Aneinigen Stellen, wo die Asche trocken und unver-mischt mit dem siedenden Wasser war, das der Bergin launenhafter Abwechselung ausgcworfen hatte, be-deckte ein bleiches, aussatzartiges Weiß die Ober-fläche der Erde; an andern Orten lagen Kohlen undSteine in hohen Haufen, unter welchen halb verstecktdie Glieder zermalmter und zerschmetterter Menschenhcrvorsahcn. Die Seufzer der Sterbenden wurdenbald nah, bald fern von wildem Geschrei angsterfüll-ter Weiber unterbrochen, das in der gänzlichen Fin-sternis; durch das Gefühl der vollendeten Hilflosigkeitund Unsicherheit gegen die umgebenden Gefahren dop-pelt schauderhaft wurde. Durch Alles hindurch ver-nahm man klar, und deutlich das mächtige Getös desunglückschwangern Berges, seine auSströmcndcn Winde,seine Wafferwirbel, und von Zeit zu Zeit das Ge-heul und Gebrüll eines stärkeren Flammenausbruchs.