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So oft der Wind wimmernd über die Straßen hin-fegte, führte er Ströme brennenden Staubes undso giftige, schwächende Dämpfe mit sich, daß fürden Augenblick dem Getroffenen Athcm und Bewußt-sein schwanden, worauf ein heftiger Umlauf des ge-hemmten Blutes und eine prickelnde, ängstliche Em-pfindung in jedem Nerv und jeder Fiber des Körpersfolgten.
„Glaukus, mein Geliebter! mein Alles! fassemich in Deine Arme! Noch eine Umschlingung —laß mich Deine Arme um mich her fühlen und vondiesen umfaßt — sterben; — ich kann nicht mehr!"
„Um meines Lebens willen Muth, holde Jone!Mein Leben ist mit dem Deinigcn verflochten; undsiehe dort kommen Fackeln! siche wie sie mit demWind kämpfen! Ha! der Sturm vermag sie nicht aus-zulöschen: ohne Zweifel Flüchtlinge, die dem Meerzucilen. — Wir wollen uns ihnen bcigcsellcn."
Wie um die Liebenden zu ermuntern trat Plötz-lich ein Stillstand des Winds und des Regens ein;die Luft ward ganz still, der Berg schien zu ruhen,vielleicht neue Wuth zum nächsten Ausbruch sam-melnd. — Schnell schritten die Fackelträger vor.
„Wir nähern uns der See, sprach ^mit ruhigerStimme ein Mann an ihrer Spitzer „Freiheit undRcichthnm jedem Sklaven, der diesen Tag überlebt!Muth! ich sage Euch die Götter selbst haben mirEure Errettung zugesagt; — vorwärts!"
Roth und fest leuchteten die Fackeln in die Au-