Druckschrift 
6 (1836)
Entstehung
Seite
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einen Jüngling gestützt und einen Sack in der rech-ten Hand tragend, an ihnen vorübcrschwanktc. DerJüngling hielt eine Fackel. Glaukns erkannte in denBeiden Vater und Sohn einen Geizhals undeinen Verschwender.

Vatersagte der Jüngling,wenn Du nichtschneller gehen kannst, so muß ich Dich verlassen,oder wir gehen Beide zu Grund!"

So. flieh', Knabe, und verlaß Deinen Vater!"

Aber ich kann nicht fliehen nm Hunger zu ster-ben: gib mir Deinen Sack mit Gold!" Und derJüngling riß ihm den Sack aus der Hand.

Elender! willst Du den eigenen Vater besteh-len?"

Ja; wer könnte cs nach einer solchen Stundenacherzählcn? Stirb, Knauser!"

Der Sohn schlng den Greis zu Boden, riß ihmden Beutel aus der schwachen Hand und floh miteinem gellenden Geschrei davon.

Ihr Götter," rief Glaukns,so seid dennauch ihr blind in diesem Dunkel? Wohl können solcheFrevel den Schuldlosen mit dem Schuldigen in eingemeinsames Verderben reißen."