errettet, um seinen Frevel zu verkünden! Laßt denAthener los, er ist unschuldig!"
„Darum also hat ihn der Löwe verschont; —ein Wunder, ein Wunder!" rief Pansa.
„Ein Wunder, ein Wunder!" jauchzte das Volk.„Weg mit dem Athener — werft Arbaces demLöwen vor!"
Und von Berg zu Thal, von der Küste zur Secwicderhalltc der Ruf: „werft ArbaceS demLöwen vor!"
„Soldaten, entfernet den Angeklagten Glau-kus, — entfernt, aber bewacht ihn noch," befahlder Präior. „Die Götter häufen ihre Wunder aufdiesen Tag."
Als der Prätor das Wort der Befreiung aus-sprach, erhob sich eine weibliche, kindliche Stimmein lautem Frcudenruf. Mit elektrischer Kraft drangsie durch das Herz der Versammlung, — sie warrührend, — sie war heilig, diese Kinderstimme lund das Volk hallte sie in mitfühlendem Gliick-nmnsch zurück.
„Still," sprach ernst der Prätor; „wer ist da?"
„Das blinde Mädchen, Npdia," erwicdcrteSallust, „ihre Hand ist es, die den KalcnuSaus dem Grab erhob, und GlaukuS von dem Löwenerrettete."
„Hievon hernach," entgegncte der Prätor. „Ka-lmus, Priester der Isis, Du klagst den Arbaces desMordes an Apä'cides an?"