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„Rasest Du? Sallust?" fragte der Prätor,sich von seinem Sitz erhebend; „was soll diesesWüthen?"
„Weg mit dem Athener! Schnell, oder seinBlut komme auf Dein Haupt! Prätor zögere, undDu hast es mit Deinem eigenen Leben beim Kaiserzu verantworten. Ich bringe den Augenzeugen vomTod des Priesters Apäcides. Platz da! — zurück! —ausgewichcn! — Bewohner Pompcji's, heftet EureAugen auf Arbaces — dort fitzt er! Platz da, Platzfür den Priester Kalenus!"
Blaß, abgemagert, dem Rachen des Hunger-todes kaum entrissen, mit eingefallenem Gesicht,das Auge mit Blut unterlaufen wie bei einemGeier, die gewaltige Gestalt zu einem Gcripp ab-gezehrt, wurde Kalenus in die nämliche Sitzreihegetragen, in welcher Arbaces saß. Seine Befreierhatten ihm nur wenig Nahrung gegeben, aber dieHauptkräftigung für seine schwachen Glieder war derDurst nach Rache.
„Der Priester Kalenus!" rief das Volk; „ister's? nein, es ist ein Gespenst I"
„Es ist der Priester Kalenus," sprach der Prätorernst. „Was hast Du zu sagen? "
„Arbaces, der Egypter, ist der Mörder des Apä-cides, des Priesters der Isis; meine Augen sahenihn den Todesstreich führen. Aus dem Kerker, inden er mich gestürzt, — ans der Nacht und denSchrecken des Hungertodes, haben mich die Götter