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dem Sand dahin, und obwohl das Auge bisweilendem Glaukus zuwanderte, rollte es doch wiederbcgicrdclos von ihm weg. Endlich, wie des Ver-suchs zur Flucht müde, kroch er murrend in seinenKäfig und legte sich auf's Neue zur Ruhe nieder.
Das erste Staunen der Versammlung überdie Apathie des Löwen verwandelte fich bald in Ver-druß über seine Feigheit, und bereits ging das Mit-leid mit Glaukus iu Aergcr über die Fchlschlagungder eigenen Hoffnungen unter.
Der Editor rief dem Wärter:
„Was ist DaS? Nimm den Stachel, treib' ihnheraus und schließ dann die Thür des Käfigs."
Indem fich der Wärter mit einiger Furcht undnoch größerer Verwunderung anschicktc, dem Be-fehl nachzukommen, vernahm man ein lautes Ge-schrei am Eingang der Arena; cs war eine Ver-wirrung, ein Durcheinander, — scheltende Stimmenließen sich jählings vernehmen und wurden durch dieAntwort eben so schnell zum Schweigen gebracht.Alle Augen wandten sich, erstaunt über die Unter-brechung, dem Ort des Getümmels zu; die Mengemachte Platz und plötzlich erschien Sallust vor denSitzen der Senatoren mit aufgelöstem Haar, athcm-loS, erhitzt, dein Umsinken nah. Hastig warf erden Blick in der Arena umher. „Weg mit demAthener I" rief er; „schnell! er ist unschuldig! nehmtArbaceS, den Egppter, fest! Der ist der Mörderdes Apäcides!"