auf einander kos, jeder seinen runden Schild vov-haltend und de» leichten aber starken Wurfspieß hochiu der Luft schwingend; aber nur noch drei Schrittevon dem Gegner entfernt hielt das Pferd des Ber-bix plvzlich an, wandte sich um und indem Nobiliorin vollem Lauf vorbei flog fiel ihm sein Widerpartin den Rnkeii. NobilivrS noch zu rechter Zeit en»por gehaltener Schild fing einen Stoß auf, dersonst tvdtlich gewesen sein würde.
„Recht so, Nobilior!" rief der Prätor und löstedamit der aufgeregten Menge den Mund.
„Brav getroffen! mein Berbix!" antworteteKlodius von seinem Siz ans; und von Seite zuEeite wiederhallte ein wildes Gesumm, von man-chem Zuruf angeschwellt.
Die Vislre beider Reiter waren gänzlich g«-schlossen, wie bei den Rittern der spätern Zeiten;gleichwol bildete der Kopf den Hauptpunkt des An-griffs. Nobilior, seinen Renner mit nicht geringe-rer Gcschiklichkeit als zuvor sein Gegner herum-werfend, richtete seinen Speer gerade nach demHelm des Feindes. Berbix erhob den Schild, umsich zu deken, sein schnelläugiger Antagonist abersenkte die Waffe plözlich weiter herab und durch-bohrte ihm die Brust. Berbix raumelte und fiel.
„Nobilior! Nobilior!" ;auchzte das Volk.
„Ich habe zehn Sestertie» verloren" *), murmelteKlodius zwischen den Zähnen.
') Ungefähr LLü Tbaler.