Druckschrift 
5 (1836)
Entstehung
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den düstern, lautlosen Bäumen, erreichte sie end-lich die verhängnißvolle Thür, und fand fie ver-schlossen I Wir Alle haben schon jenen Ausdruck desSchmerzes, der Ungewißheit, der Angst gesehen,den ein plötzlich zum Bcwußtsepn kommender Jrr-thum des Tastsinnes auf dem Gesicht eines Blindenhervorruft. Welche Worte aber vermöchten das tiefeWehe, das Hinabfinken des ganzen Herzens zumalen, das jetzt auf den Zügen der Thcffalicrin sichaussprach? Wieder und wieder streiften die kleinen,zitternden Hände über die unerbittliche Thür hin.Armes Kindt umsonst war dein edler Muth, deineunschuldige List, deine Künste, um dem Jäger undseiner Meute zu entgehen! Nur wenige Schritte vondir stehen deine Verfolger, lachen über deine Be-mühungen deine Verzweiflung; wissen wohl,daß du ihnen jetzt verfallen bist, und warten mitgrausamer Geduld den rechten Moment ab, ihreBeute zu fassen! Glückliche, daß du fie wenig-stens nicht sehen kannst!

Still, KalliaS! laß sie machen. Sehen wir,was sic anfängt, wenn sie sich überzeugt hat, daßdie Thür sie nicht ausläßt."

Sich, sieh! sie erhebt das Gesicht zum Him-mel sie murmelt etwas vor sich hin; sic finkttrostlos nieder! doch nein! sic hat einen neuen Plan!sic gibt sich noch nicht gefangen! Bei'm Jupiter, einzähes Köpfchen! Schau, fie springt auf sie wen-det ihre Schritte zurück es fällt ihr ein anderer