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genug im Haus? Warum behilfst Du Dich mitsolchen einzeiligen?"
„Nenne die kleine Here nicht," unterbrach ihnSofia ungeduldig, „sie wird mein Verderben se-n!"Und unverweilt theilte er Kallias die Geschichte vondem Lnftgeist und der Flucht der Thessalierin mit.
„So kannst Du Dich immerhin aufhangcn, DuUnglückssohn! Eben komm' ich von ArbaceS mit demBefehl an Dich, sie keinen Augenblick aus dem Zim-mer zu lassen I"
„Me Illiseriiiu !" rief der Sklave. „Was sollich anfangen? Unterdessen kann sic schon halb Pom.peji durchlaufen haben. Aber morgen nehm' ich'sauf mich, sie in ihren alten Schlupfwinkeln aufzu-spüren. Halte nur reinen Mund, lieber Kallias."
„Ich will Alles thun, was die Freundschaftirgend vermag, so weit mein eigenes Heil dabeinicht leidet. Aber weißt Du gewiß, daß sic das Hausverlassen hat? Noch kann sie sich hier irgendwo ver-steckt halten."
„Wie wäre das möglich? In den Garten konntesic gar leicht kommen und die Thür stand, wie ichDir gesagt, offen."
„Nein, nicht so; eben in der Stunde, von derDu sprichst, war Arbaccs mit dem Priester Kale-nus im Garten. Ich ging dahin, um Kräuter für dasBad des Herrn auf morgen zu holen, und bemerktedas ausgeseßte Tischchen gar wohl; aber ich weißgewiß, daß die Gartcnthür eingelegt war. Ohne