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versuchte sie zu sprechen und dreimal war ihre Stimmezu schwach, um durch die Bohlen der schweren Thürzu dringen. Endlich fand sic das Schloß aus, legtedie Lippen an dessen kleine Ocffnung, und deutlichhörte der Gefangene seinen Namen von einer sanftenStimme aussprcchcn.
Sein Blut gerann — sein Haar sträubte sichempor. Welches gchcimnißvollc, übernatürliche Wesenmochte diese furchtbare Einsamkeit durchdrungen ha-ben? — „Wer da?" rief er in neuer Angst, „wel-ches Gespenst — welche schreckliche Larva ruft denverlorenen Kalcnus?"
„Priester," crwicdcrte die Thcffalicrin, „ohnedaß Arbaccs es bemerkte wurde ich durch die Gunstder Götter Zeugin seines Frevels. Kann ich nurselbst aus diesen Wänden entrinnen, so kann ichDich retten. Aber laß Deine Stimme durch diesekleine Oeffnung an mein Ohr gelangen und bcant>Worte meine Fragen."
„O gesegneter Geist!" rief der Priester freudig,indem er Npdias Forderung gehorchte; „rette michund ich will selbst die heiligen Gefäße des Altarsverkaufen um Deinen Dienst zu belohnen."
„Ich will nicht Dein Gold — ich will DeinGchcimniß. Hörte ich recht? Kannst Du den Athe-ner Glaukus von der tödtlichcn Anschuldigung be-freien?"
„Ich kann — ich kann! — Mögen die Furienden schändlichen Egyptcr verderben I — Hat er mich