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Großmuth, „Du bist ein alter Freund und warst mirein treuer Diener. Es kann weder Dein Wunschscpn, mir das Leben zu nehmen, noch der weinige.Dir Deinen Lohn zu verkürzen; Du sollst mit mirin die Schatzkammer hinumersteigcn, von der Dugesprochen hast; Du sollst Deine Augen am Glan;von unzählbarem Gold und dem Funkeln unschätz-barer Edelsteine Waiden, und schon heut Abend zuDeiner Belohnung so viel wegtragcn, als Du unterDeinen Kleidern zu verbergen vermagst. Hast Dueinmal gesehen, was Dein Freund besitzt, so wirstDu begreifen, wie thöricht eö wäre, mit Jemand zubrechen, der so viel zu geben vermag. Ist GlaukuSnicht mehr, so sollst Du dem Gewölbe einen zweitenBesuch ablcgen. Sprech' ich offen und als Freund?"
„O größter, bester der Menschen!" rief KalenuSvor Freude beinah weinend: „kannst Du meine be-leidigenden Zweifel an Deiner Gerechtigkeit, DeinerGroßmuth also verzeihen?"
„Still; noch eine Krümmung des Wegs und wirsteigen zu den oscischcn Bögen hinab."