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„Die Nacht," sprach sie, „ist die einzige Zeit,wo wir den Willen des Schicksals gehörig entziffernkönnen; — bei Nacht mußt Du zu mir kommen.Aber was wünschest Du eigentlich zu erfahren?"
„Beim Pollux, ich möchte so viel zur Kundebringen als mein Herr; aber Das läßt sich nichterwarten. Thu' mir daher mindestens zu wissen, obich mir genug ersparen werde, um meine Freiheit zukaufen, oder ob sic mir dieser Egypter vielleicht um-sonst gibt. Er hat zuweilen solch großmüthigc Launen.Sodann, gesetzt, dieses Glück werde mir zu Thcil,ob ich wohl die hübsche Tabcrne unter den Myropo-licn bekomme, auf die ich schon lange ein Aughabe. Es ist ein feiner Handel um den Verkauf vonSpezereien, und schickt sich für einen zurückgezogenenSklaven, der etwas von einem Herrn an sich hat!"
„Ja, wenn Du auf diese Fragen bestimmte Ant-worten wünschest, so gibt cs verschiedene Wege, umDich zu befriedigen. Da ist z. B. die Lithomanteiaoder der sprechende Stein, der auf Dein Anfragenmit der Stimme eines Kindes antwortet, aber wirhaben diesen kostbaren und seltenen Stein nicht zurHand. Dann gibt es die Hpdromantcia, wo derDämon bleiche, gespenstige Bilder in's Wasser zeich-net, welche die Zukunft verkünden; aber diese Kunsterfordert Glaser von besonderer Art, um die geweihteFlüssigkeit, die wir ebenfalls nicht zur Hand haben,
") Die Buden der Parfümesverkäufer.