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5 (1836)
Entstehung
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bartcn Grabmäler an der Straße auf; auch die Phiolevoll Thräncn und die kleine Münze, welche die dich-terische Phantasie noch immer dem grimmen Fähr-mann zollte, legte man in den Aschenkrug. DasGrabmal aber ward mit Blumen und Kränzen be-deckt und Weihrauch auf dem Altar angezündct, unddas Gebäude rings umher mit vielen Lampen behängt.

Als jedoch am folgenden Morgen der Priestermit neuen Gaben zu dem Grab zurückkchrte, fand erdaß den letzten Geschenken des heidnischen Glaubensunbekannte Hände einen grünen Palmzweig beige-fügt hatten. Er ließ ihn liegen, unkundig daß erLas Bcgräbnißzcichcn der Christen war.

Nach Beendigung der vorgcschricbencn Ceremo-nien besprengte eine derPräsica die Leidtragenden mitdem reinigenden Lorbeerzweig und sprach das letzteWort:Ilieet!" Und beendigt war der heilige Brauch.

Aber noch hielten sie an, weinend und oft dasrührende Lebe wohl,8->Ive Lternum," auszusprcchen.Und als Jone noch immer zögerte, erhoben sie dasAbschiedslicd:

8^l,VL lMIMMI.

1 .

Lebe wohl, ent,lohne Seele,

Lebe wohl o heil'ger Staub!

Deines Grabes enger HöhleLassen traurend wir den Raub.

")Du darfst gehen!" zusammengezogen aus denbeiden Worten ire licet.