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4 .
Sr kommt, er kommt, den wir erfleht,
Er naht der heil'ge Sturm;
Sr zischt und braust; die Lohe wehtHinauf am heiligen Thurm.
Sr hebt sich! durch die FlammcnwellenTaucht sein Fittich; wie sie heulen und schwelle»!Kreisend', wirbelnd, abgemüht,
Wie die Flammenschlange glüht!
Rausche frei und freierAufwärts, furchtbar Feuer;
Verschlinge dein« RiefengliederMit des Windes Sturmgefiedcr.
Vereinigt an des Todes ThronFordern die Elemente ihren Sohn!
5 .
Schwingt des Rauchgefässes Kreise,
Stimmet eure Saiten leise!
Von dem irdischen GefängnißVon der sterblichen Beengniß,
Von der leiblichen BedrängnißWard, o Seele, heil'ges FeuerDir der rettende Befreier.
Wie die Winde im ewigen ZugDnrchbrausen des Aethers Meer,
Magst Du messen den Raum in unendlichem Flug;Keine Kette bindet Dich mehr!
Freu Dich, über des Styres SchoostFährt Deine Barke jetzt fcssellos,lind Du schweifst im DämmerscheineStille durch die sel'gen Haine,
Wo uns, fern Kocyts Gestaden,
Geliebte und Gelebte laden.