Druckschrift 
5 (1836)
Entstehung
Seite
19
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aber die Frische des Mutes und der Seele - dasLeben des Lebens, seine Glorie, sein Schaum warenauf ewig dahin.

Still setzte sich der Egypter neben das Lager;Glaukus lag stumm und ohne seine Anwesenheit zubemerken. Endlich nach einer ziemlich langen Pausehob Arbaccs also an:

Glaukus, wir find Feinde gewesen. Ich kom-me allein und im Dunkel der Nacht zu Dir, alsDein Freund, vielleicht Dein Erretter."

Wie das Roß vor der Fährte des Tigers auf-springt, fuhr Glaukus auf athcmloS, bestürzt,keuchend bei der jählings hcrcinbrcchendcn Stimme,der plötzlichen Erscheinung seines Feindes. BeiderAugen begegneten sich und einige Sekunden langhatte Keiner die Kraft den Blick zurückzuzichen. Röthcüberflog das Antlitz des Atheners, und die dunkleWange des Egpptcrs erbleichte noch tiefer. Endlichwandte sich Glaukus mit einem tiefen Seufzer ab,fuhr mit der Hand über die Stirn, sank zurück undmurmelte:

Träum' ich immer noch?"

Nein, Glaukus, Du wachest. Bei dieser rech-ten Hand, bei meines Vaters Haupt, Du siehsteinen Mann vor Dir, der Dein Leben retten kann.Höret ich weiß was Du gethan hast, aber ich kenneauch die Entschuldigungsgründe Deiner That, die Dirselbst unbekannt sind. Du hast zwar einen Mordbegangen, einen gotteslästcrnden" Mord; runzle