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erreicht, wo Sallust mit seinem Licblingsfreigclaffc-ncn noch spät beim Mal saß.
„Was Arbaces! Und zu solcher Stunde! —Empfange diesen Becher."
„Nein, edler Sallust, um eines Geschäfts, nichtum des Vergnügens willen wag ichs Dich zu stören.Wie befindet sich Dein Schützling? In der Stadtheißt cs, er sei wieder zu Sinnen gekommen."
„Ach ja wohl," erwicdcrte der gutmüthigc abergedankenlose Sallust, indem er sich die Thränen ausden Augen wischte. „Aber seine Nerven und seineganze Konstitution find so erschüttert, daß ich denschimmernden, lustigen Zechkumpan, der er sonst war,kaum wieder erkenne. Seltsamerweise kann er garkeinen Grund für den plötzlichen Wahnsinn angcbcn,der über ihn kam; — er hat nur eine undeutlicheErinnerung von Dem was vorficl »nd behauptet,trotz Deinem Zengniß, weiser Egppter, feierlich seineUnschuld an dem Tod des Apäcidcs."
„Sallust," cntgcgnetc Arbaces ernst, „in derSache Deines Freundes liegt Manches, was zu be-sonderer Nachficht ausfordert, und könnten wir aus'seinem Mund das Geständniß und die Ursache seinesVerbrechens erfahren, so ließe sich von der Gnadedes Senats noch viel für ihn hoffen, denn der Se-nat, weißt Du wohl, hat die Macht das Gesetz zumildern oder zu schärfen. Dcßwcgen Hab' ich michmit der höchsten Behörde der Stadt besprochen undErlaubniß bekommen noch diese Nacht eine Privat-