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„Geh ich doch," sagte der Egypter zu sich selbst,„nicht muthwillig auf Blut aus. Gern will ich die-sen Griechen retten, wenn er sich bcquemt durchEingeständnis! des Verbrechens Jonen auf ewig zuverlieren und mich von der Möglichkeit einer Ent-deckung auf ewig zu befreien. Und ich kann ihn ret-ten, indem ich Julia überrede den Liebestrank einzu-gestchcn, der dann als seine Entschuldigung geltenwird. Bekennt er sich aber nicht zu dem Verbrechen,so muß ich Julia gegen ein solches Geständnis) ein-schüchtcrn und er muß sterben! — sterben, damit ernicht unter den Lebenden mein Nebenbuhler sei; —sterben, damit er meine Stelle bei den Todtcn ver-trete. Wird er bekennen? — Kann er nicht viel-leicht selbst überredet werden, er habe in seinemWahnsinn den Mord begangen? Das gäbe für michnoch größere Sicherheit, als sogar sein Tod. Hm,hm! wir müssen den Versuch wagen."
Durch die enge Straße hinschreitcnd war Arba-ccs jetzt eben Sallust's Haus nahe gekommen, alser eine dunkle, in einen Mantel gehüllte Gestalt derLänge nach auf der Thürschwclle ausgcstreckt sah.
So still lag die Figur und so nebelhaft warenihre Umrisse, daß jeder Andere als der Egypter eineabergläubische Furcht empfunden haben dürste, alserblicke er eine von jenen grimmen Lemuren, dievor allen andern Orten sich auf der Schwelle derHäuser, die sie im Leben besaßen, aufhalten sollten.Aber für Arbaces waren dergleichen Träumereien nicht-