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„Ich weiß es nicht, und gehöre wohl auch nichtzu Denjenigen, die er als Gesellschafter aussuchcnwürde. Aber Du weißt, sein Haus dient dem Mör-der Glaukus zum Verwahrsam."
„Ach ja, der gutherzige Epikuräcr glaubt andie Unschuld des Griechen. Er ist ja, fällt mireben ein, Bürge für ihn geworden und haftet biszur gerichtlichen Verhandlung für seine Person. *)Nun, Sallusts Haus ist immer besser, als ein Ge-fängniß, besonders als das elende Loch auf dem Fo-rum. Aber welches Anliegen kannst Du an Glaukushaben ?"
„Hm! edler Klodius, könnten wir ihn vom Toddes Verbrechers retten, so wärS immer gut. DieVerurteilung eines Reichen ist ein Schlag auf dieganze Gesellschaft. Ich möchte gern mit ihm spre-chen, — denn ich höre er sei wieder bei Sinnen, —und mich über die Gründe zu seiner That näherunterrichten; vielleicht find sie entschuldigend genug,daß ich als sein Verteidiger auftretcn kann."
„Du bist sehr mitleidig."
„Mitleid ist die Pflicht Dessen, der nach Weis-heit strebt," erwiedcrtc der Egpptcr bescheiden. „Woalso ist Sallusts Haus? "
*) Konnte ein Verbrecher Bürgen (in KapitalMe»vsäes genannt) aufbringen, so war er vor demUrtheilspruch des Kerkers überhvben.
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