Druckschrift 
5 (1836)
Entstehung
Seite
9
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Der arme Junge! Hat er einen guten An-walt ? "

Den besten Kajus Pollio, einen Kerl demcs gar nicht an Beredsamkeit fehlt. Pollio hat allearme Herren und vornehme Habenichtse Pompcji'sgcmiethet, um stch in schäbige, armselige Kleider zustecken, ihre Freundschaft für GlaukuS zu beschwörenund die kieselhcrzigen Bürger zum Mitleid zu er-weichen. Glaukus würde mit seinen Fürbitten keinWort gesprochen haben und war er dafür Kaisergeworden! denn um ihm Gerechtigkeit widerfahrenzu lassen, er war sehr cckel in der Wahl seiner Freun-de; schwerlich jedoch wird sich daö Volk erweichenlassen. Isis ist gerad in diesem Augenblick beson-ders beliebt."

Da fällt mir eben ein, daß ich noch Maarenzu Alexandria habe. Ja, Isis muß geschützt werden."

Gewiß! so lebe denn wohl, alter Herr, wirsehen uns bald wieder; wenn nicht, so wettenwir wenigstens eins im Amphitheater. Alle meineBerechnungen find durch dieses verdammte Unglückdes Glaukus über den Haufen geworfen. Er hatteauf Lydon, den Gladiator, gewettet; ich muß michjetzt an einen Andern machen. Leb wohl!"

Den minder behenden Diomed dem Rückweg nachseiner Villa überlassend schritt Klodius davon, eingriechisches Liedchen summend und die Nacht mitden Düften durchwürzcnd, die von seinen weißenGewändern und fliegenden Locken ausströmtcn.

Bulwer's Romane. XXXV. 2